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Computersicherheit

Grundwissen zur Vermeidung von Computer-Problemen
Teil 1 -
Datensicherheit

    Allgemeines

  • Datensicherung (Backup)
    Schützen Sie Ihre Daten durch regelmäßige Datensicherung auf getrennten Datenträgern, zum Beispiel durch Brennen auf CD-R oder DVD-R oder (vorübergehend) durch Speichern auf einem USB-SpeicherStick (USB 2.0).
    Die einfache Sicherung und ggf. Wiederherstellung der gesamten Konfiguration (ohne Neu-Installation) einschließlich Programmen, Optionen usw. ist mit Imaging-Software möglich, beispielsweise PowerQuest DriveImage oder Symantec Norton Ghost.
    Eine schnelle Datensicherung - auch für sehr große Datenmengen - ist auch auf einer zweiten Festplatte möglich. Nimmt (nur) die erste Festplatte Schaden, lassen sich die Daten so mit vertretbarem Aufwand wiederherstellen.
    Aber : Bei Brand, Diebstahl usw. fällt wohl regelmäßig auch die zweite Festplatte aus. Abhilfe bringt hier die Speicherung auf einer externen Festplatte (z.B. mit Anschluß USB 2.0 und/oder FireWire), auf CD-R, DVD-R oder anderen Datenträgern, die dann räumlich getrennt gelagert werden, etwa in einem feuer- und einbruchsicheren Tresor.
    Eine Profi-Lösung ist der Einbau von Festplatten in Wechselrahmen. So können Festplatten in Sekundenschnelle herausgenommen oder eingesetzt werden, ohne das Gehäuse öffnen zu müssen. Die Festplatte kann dann mitgenommen oder in einem Tresor aufbewahrt werden.
    Allerdings: Wird die Festplatte mit Wechselrahmen im Rechner gelassen, haben auch Kriminelle es leichter, die Festplatte mit möglicherweise sensiblen Daten mitzunehmen.
    Wichtig: Computer-Komponenten sind sehr empfindlich; Festplatten z.B. sind stoßempfindlich. Außerdem sollten Sie vor dem Berühren etwa von Festplatten, Steckkarten, Speicherbausteinen und Platinen unbedingt eine mögliche elektrostatische Aufladung Ihres Körpers "entladen", etwa indem Sie ein geerdetes Metallteil wie ein metallisch-blankes Teil eines Heizkörpers berühren. Auch möglich, aber nicht jedermanns Sache ist die Berührung des (geerdeten) Schutzkontaktes einer Steckdose (unbedenklich, wenn Installation und Zustand vorschriftsmäßig). Profis und Bastler benutzen häufig bei der Arbeit an Hardware geerdete Armbänder.
    Die Häufigkeit der Datensicherung hängt von der Wichtigkeit der Daten ab und davon, wieviele Daten Sie in welcher Zeit erstellen. Zu empfehlen ist jedoch mindestens eine wöchentliche Datensicherung.
    Bedenken Sie : Im schlimmsten Fall verlieren Sie alle Daten, die Sie seit der letzten Datensicherung erstellt haben. Auch wenn Sie das Risiko eingehen wollen, Ihre Arbeit nochmals machen zu müssen, sollten Sie bedenken, daß es manche Daten gibt, die sich überhaupt nicht wiederherstellen lassen, z.B. wichtige eMails. Wenn Sie den Verlust dieser Daten nicht verschmerzen können, sollten Sie Ihre Daten in entsprechend kürzeren Zeitabständen sichern.
    Sinnvoll ist auch die Datensicherung mit RAID. Bei dieser Technologie können automatisch alle Daten zusätzlich auf einer zweiten Festplatte abgelegt werden ("Spiegelung" der 1. Festplatte bzw. deren Daten). Auch bei Totalausfall einer Festplatte bleiben alle Daten auf der zweiten Festplatte erhalten.
    Dies ist eine Profi-Lösung, die auch viele Unternehmen und Behörden verwenden. So werden auch die auf Servern gespeicherten Websites (wie die, die Sie gerade besuchen) vom Webhoster "gespiegelt".
    Sie benötigen einen RAID-Controller oder ein Mainboard mit integriertem RAID-Controller sowie eine zweite Festplatte (am besten baugleich mit der Ersten : Hersteller, Modell, Speichergröße).
    Ist eine Datensicherung (Spiegelung) mit RAID 1 beabsichtigt, sollten beide Festplatten gleich groß und gleich schnell sein, sonst werden nur die Werte der kleineren und langsameren Festplatte erreicht.
    Bei EIDE-Festplatten sollte es schon der Standard UDMA 133 sein. Achten Sie auf ein EIDE-Schnittstellenkabel für UDMA 66, 100 und 133 (80-adrig).
    Noch besser ist der aktuelle Schnittstellen-Standard Serial ATA (SATA) für Festplatten, der gegenüber dem bisherigen Parallel ATA (PATA) deutlich höheren Datendurchsatz und schmalere Schnittstellenkabel ermöglicht. Achten Sie deshalb beim Kauf von Rechnern, Mainboards, Controllern und Festplatten auf die neuen SATA-Schnittstellen.
    Die wichtigsten RAID-Versionen :
    *  RAID 0 :  Beschleunigung Daten-Zugriff durch Verteilung der Daten auf mehrere Festplatten.
       Wichtig : RAID 0 ist KEINE Datensicherung.
       Es sind 2 Festplatten erforderlich.
    *  RAID 1 :  Identische Speicherung aller Daten auf 2 Festplatten ("Spiegelung")
       Es sind 2 Festplatten erforderlich.
    *  RAID 0+1 bzw. RAID 10 :  Kombination von RAID 0 und RAID 1
       Es sind 4 Festplatten erforderlich.
    Siehe auch :
    c't 3/2005, S. 82
    Harald Bögeholz, Datenmassen im Griff - Der Umgang mit großen Datenmengen am PC
    Prof. Dr. Ulrich Naumann, Freie Universität Berlin
    Methoden der Speicher- und Vervielfältigungstechniken (pdf, 400 KB)
     
  • Festplatten
    Festplatten sind mechanisch und thermisch beanspruchte Verschleißteile. Die Zuverlässigkeit läßt im Laufe der Lebensdauer nach. Das Risiko für Ihre Daten steigt.
    Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf gebrauchte Festplatten. Mustern Sie nur alte Festplatten aus, deren Daten mit höchstmöglicher Sicherheit gelöscht wurden und kaum wieder von Unberechtigten wiederhergestellt werden können.
    Hilfe bieten Spezialprogramme wie das Tool "Wipe Info" der Symantec Norton Utilities.
    Fachleuten zufolge gibt es jedoch nur eine absolut sichere Methode, Daten zu vernichten :
    Die physische Zerstörung des Datenträgers.
    Tips :
    Das regelmäßige Aufräumen (Defragmentieren) der Festplatte beschleunigt den Zugriff auf die Daten (und damit den Computer) und schont die Festplatte, da sie beim Speichern oder Abrufen von Daten nicht über die ganze Festplatte verstreute Daten-Fragmente speichern oder zusammensuchen muß.
    Löschen Sie vorher alte Dateien aus dem Papierkorb und temporären Speichern.
    Festplatten mit höheren Drehzahlen (U/min bzw. min-1 bzw. rpm), zum Beispiel 7.200 statt 5.400 sind tendentiell schneller beim Lesen und Schreiben von Daten. Bei 7.200 Umdrehungen sind die Festplatten nur unwesentlich lauter und brauchen bei ausreichender Belüftung in der Regel noch keine separate Kühlung. Achten Sie auch darauf, daß die Schnittstelle schnell genug ist, um nicht zum "Flaschenhals" zu werden. Bei EIDE-Festplatten sollte es schon der Standard UDMA 133 sein. Achten Sie auf ein aktuelles EIDE-Schnittstellenkabel für UDMA 100 und 133.
    Siehe auch :
    c't 3/2005, S. 82
    Harald Bögeholz, Datenmassen im Griff - Der Umgang mit großen Datenmengen am PC
    Prof. Dr. Ulrich Naumann, Freie Universität Berlin
    Methoden der Speicher- und Vervielfältigungstechniken (pdf, 400 KB)
     
  • Mehrere Partitionen erstellen
    Zum verbesserten Schutz Ihrer Daten sollten mehrere Partitionen (Speicherbereiche) auf der Festplatte erstellt werden. So lassen sich Ihre wichtigsten verschiedenen Daten-Arten besser vor Verlust schützen.
    Bewährt hat sich zum Beispiel die Aufteilung von Festplatten in 3 Partitionen : 1. Systemdaten (Betriebsystem, Programme, temporäre Dateien usw.), 2. Eigene Dateien (Textdokumente, Grafikdateien, eMails, Archive, Sicherungsdateien usw.), 3. Datensicherung (z.B. Image-Dateien).
    So kann zur Neuinstallation von Betriebssystem und sonstigen Programmen die 1. Partition einzeln formatiert und dort alles neu installiert werden, ohne daß die Daten in den übrigen Partitionen davon berührt werden. Die Daten müssen also nicht zur Neuinstallation auf andere Datenträger ausgelagert werden.
    Jede Partition erhält einen eigenen Laufwerksbuchstaben (z.B. C: D: E: statt bisher nur C:). Die Vergabe einer eindeutigen Laufwerks-Bezeichnung vermeidet Irrtümer und Fehler. Der Link "Eigene Dateien" im Windows Explorer und auf dem Desktop sollte dann nicht mehr auf ein Verzeichnis unter C: verweisen, sondern auf die Partition mit den entsprechenden Daten.
    Unsere Empfehlung :  Norton Partition Magic von Symantec (bisher: Partition Magic von PowerQuest)
     
  • Professionelles Betriebssystem
    Benutzen Sie ein professionelles Betriebssystem, das ein stabiles Funktionieren Ihres Computersystems sicherstellt (Schutz vor "Abstürzen", Entstehung von Fehlern und Datenverlust) und durch zahlreiche Sicherheitsoptionen (z.B. Definierung und Verteilung von Zugriffsrechten) ein hohes Maß an Datensicherheit erlaubt.
    Bewährt haben sich Microsoft Windows NT und dessen verbesserte Nachfolger Microsoft Windows 2000 und Windows XP (Professional), die mit dem zuverlässigeren Dateisystem NTFS arbeiten können. Vergleichbar soll das Open-Source-Betriebssystem Linux sein, was jedoch eine gewisse Umstellung vom Anwender erfordert (z.B. Kenntnisse, Handhabung, Softwareausstattung).
    Nicht jedermanns Sache ist die Zwangsregistrierung von Microsoft Windows XP, die nicht nur Raubkopien, sondern auch Erst-/Neu- und Wiederinstallationen erschwert.
    Abgeraten wird von Microsoft-Betriebssystemen wie Windows ME oder XP, die beim Computerkauf nur in sogenannten Recovery-Versionen beiliegen :  Eine Neuinstallation des Betriebssystems mit der abgespeckten Recovery-Version ist oft nur möglich, wenn die Software eine oder mehrere Computerkomponenten wiedererkennt, die bei der ersten Installation vorhanden waren. Wenn Sie aber Ihren Rechner umfangreich umrüsten (z.B. Wechsel von Mainboard und Festplatte) oder auf einen anderen Rechner umsteigen, könnte Ihr Recovery-Betriebssystem die Neuinstallation verweigern (weil es zum Schutz vor Installation auf mehreren Rechnern die Installation auf Rechnern verweigert, die es nicht wiedererkennt).
    Siehe auch :
    Windows XP FAQ des Chip.de Online Forums
     
  • Firewall
    Installieren Sie eine Firewall. Eine Firewall ist ein Computerprogramm, das durch Überwachung der Kommunikation des Computers und Verteilung von Befugnissen vermeiden hilft, daß von außen (z.B. Internet) auf Ihren Computer zugegriffen wird und möglicherweise Daten verändert, zerstört oder gestohlen werden.
    Im Zeitalter des Internet sollte eine Firewall neben einem Virenscanner zur Grundausstattung gehören.
    Die Profi-Lösung für Firmen ist eine Hardware-Firewall.
     
  • Persönliche Daten schützen
    Komfortmerkmale und Automatikfunktionen wie die Speicherung von Paßwörtern und anderen Zugangsdaten auf dem Computer oder auf Webservern (wo Internetseiten gespeichert und verwaltet werden) erhöhen grundsätzlich die Sicherheitsrisiken.
    Speichern Sie deshalb, wenn irgend möglich, keine besonders sensiblen vertraulichen Daten wie Paßwörter/Kennwörter und Kreditkartendaten auf Ihrem oder anderen Computern.
     
  • Kreditkarten-Zahlung nur bei SSL-Verschlüsselung
    Zahlen Sie im Internet nur per Kreditkarte, wenn Sie es mit einem seriösen und bekannten Anbieter zu tun haben. Auch dann kann es aber passieren, daß dieser Anbieter Ihre Daten unbefugt weitergibt oder die Daten bei ihm gestohlen werden. Achten Sie darauf, daß in der Fußzeile des Browsers die echte Internet-Adresse (URL) des Anbieters erscheint. Eine andere URL (z.B. aus vielen Ziffern, sog. IP-Adresse) könnte auf eine gefälschte Website hindeuten, mit der Ihre Daten ausgespäht werden sollen.
    Geben Sie zur Bezahlung Ihre Kreditkarten-Daten (Name des Inhabers + Kartengesellschaft + Kreditkartennummer + Ablaufdatum + evtl. Prüfziffer, keinesfalls aber Ihre Geheimzahl/PIN) nur an, wenn die Internetverbindung durch "Secure Socket-Layer" (SSL) verschlüsselt ist. Die Adresse der Internetseite (URL) muß dann unbedingt mit https:// beginnen (das "s" ist entscheidend !).
    Außerdem muß in der Fußzeile Ihres Browsers ein Verschlüsselungssymbol erscheinen, z.B. ein Schlüssel oder ein geschlossenes Vorhängeschloß.
     
  • eMail-Verschlüsselung
    Verschlüsseln Sie Ihre eMails, um das Ausspähen und Verändern Ihrer elektronischen Post zu vermeiden. Man könnte zwar meinen, daß niemanden ausgerechnet Ihre eMails interessieren und daß diese im Datenmeer ohnehin unentdeckt bleiben würden. Bedenken Sie aber, daß es längst technische Möglichkeiten gibt, automatisch den Datenverkehr in den Datennetzen zu überwachen und "interessante" Inhalte ausfindig zu machen. Diese Möglichkeiten werden von Geheimdiensten, Nachrichtendiensten und Kriminellen längst genutzt. Durch den Abgleich von Daten aus den unterschiedlichsten Quellen kann dann möglicherweise ein sehr genaues Bild von Ihnen und Ihren Gewohnheiten, Interessen, Vorlieben erstellt werden (z.B. ein "Persönlichkeitsprofil"). Kriminelle könnten die von Ihnen übermittelten Informationen (z.B. Bankverbindung, Kreditkartendaten, vertrauliche Informationen) benutzen, um Sie zu schädigen und / oder Dritten gegenüber mit IHRER Identität aufzutreten (z.B. Erstellung und Verbreitung authentisch erscheinender Schad-eMails).
     
  • elektronische Signatur
    Als Signatur werden 2 ganz verschiedene Funktionen bezeichnet. Hier ist eine elektronische Unterschrift gemeint. Signatur wird aber auch ein Unter-Text von eMails genannt, der Kontaktdaten oder Werbung enthält.
    Eine elektronische Signatur im Sinne einer elektronischen Unterschrift erhalten Sie von einem sog. Trust-Center (siehe Links), das die Identität des Antragstellers überprüft und durch Vergabe einer elektronischen Signatur bestätigt. Die Signatur kann als reine Datei oder auf einer Signaturkarte (Prozessor- bzw. Speicherkarte) vergeben werden.
    Eine elektronische Signatur erlaubt dem Empfänger Informationen darüber, ob die elektronische Funktion (z.B. eMail oder Online-Bestellung) vom angeblichen Auftraggeber stammt und autorisiert wurde und ob sie evtl. auf dem Übertragungsweg verändert wurde.
    Die elektronische Signatur ist nun auch gesetzlich geregelt und wird in Zukunft eine wichtige Rolle im elektronischen Handel (eCommerce) und bei elektronischen Behördengängen (eGovernment) spielen.
     
  • Vorsicht eMail
    Seien Sie mit eMails von unbekannten und auch bekannten Absendern extrem vorsichtig. Öffnen Sie eMail-Anhänge nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, daß diese aus bekannter Quelle stammen und unbedenklich sind. Indiz für verdächtige und möglicherweise schädliche eMail-Anhänge können zum Beispiel Dateibezeichnungen sein, die nicht exakt den üblichen Regeln (z.B. *.pdf, *.doc, *.gif, *.jpg) entsprechen. Ein Trick zur Verschleierung des Schad-Charakters ist zum Beispiel die (scheinbar) doppelte Dateiendung, bei der der Dateiname eine Buchstabenfolge enthält, die als Dateiendung gebräuchlicher Dateitypen bekannt ist (Dateiname z.B. im Format 0000.doc.xy oder 0000.pdf.xy).
    Auch dieser Trick wird nochmals verfeinert, indem im Dateinamen zwischen der scheinbaren Dateiendung (z.B. .pdf) und der wahren Dateiendung (z.B. .exe) viele Leerzeichen eingefügt sind, so daß die wahre Dateiendung in der Regel unsichtbar bleibt. Ein solcher Dateiname sieht dann zum Beispiel so aus :
    newPW200.pdf                                                                                                  .exe
    Diesen Trick erkennt man nur, wenn man den Dialog "Speichern unter" benutzt (besser nicht ausprobieren !) und im Windows Explorer die Datei (wie im letzten Beispiel) statt "Adobe Acrobat-Dokument" der Dateityp "Anwendung" angezeigt wird.
    Die Methode ähnelt der von unseriösen Handy-Service-Anbietern, die das "Kleingedruckte" (z.B. Abo statt Einzelbestellung für Logos und Klingeltöne) unterhalb vieler Leerzeilen verstecken.
    Wenn Sie nicht vollkommen sicher sind :  Löschen Sie die komplette eMail !
    Markieren Sie dazu den entsprechenden eMail-Eintrag im Posteingang (Vorschau), denn den verdächtigen Datei-Anhang sollten Sie nicht allein löschen. Wenn Sie die verdächtige eMail oder sogar die angehängte Datei anklicken (öffnen, vergrößern), könnte es passieren, daß Sie diese versehentlich doch öffnen und damit deren eventuelle Schadfunktionen starten. Lassen Sie sich auch nicht von scheinbar interessanten Inhalten locken. Genau dies soll Sie dazu bringen, die angehängte Datei zu öffnen.
    Seien Sie extrem skeptisch, was den angeblichen Inhalt einer eMail oder eines Dateianhangs betrifft. Virus-eMails haben zuweilen eine ganz erstaunliche Treffergenauigkeit, was die Plausibilität angeht. So kommt es vor, daß etwa durch die vergebene Dateibezeichnung eine Angelegenheit bezeichnet wird, die zumindest theoretisch einen Bezug zur Kommunikation des Empfängers haben könnte - etwa weil Ihr Rechner schon ausgespäht wurde und ein Begriff aus einem Ihrer Dateinamen oder sogar aus dem Inhalt einer Ihrer Dateien benutzt wird. Ein zusätzliches Täuschungsmanöver, um von Unstimmigkeiten (etwa englischem Nachrichtentext) abzulenken, kann auch die Behauptung des (angeblichen) Absenders sein, eine eMail wäre fälschlich bei ihm angekommen und würde nur aus Freundlichkeit an Sie weitergeleitet. Wenn aber eine eMail kommt, deren angeblichem Absender oder Verfasser Ihre eMail-Adresse und/oder der angebliche Bezug auf wirkliche oder denkbare Kommunikation gar nicht bekannt sein kann, dürfte die Sache klar sein.
    Auch bei eMails von Ihnen bekannten Absendern ist Vorsicht geboten.
    - Es kann sein, daß Ihnen ein bekannter Absender eine Datei schickt, ohne zu wissen, daß diese schädlich ist.
    - Es kann sein, daß Ihnen unter einem bekannten Absender eine schädliche Datei zugeschickt wird.
      Die Absenderangabe kann irreführend sein. Die Absenderadresse kann gefälscht sein.
      (Wenn Sie auf die Absenderbezeichnung klicken, bekommen Sie normalerweise die technische Adresse angezeigt, aber auch diese Anzeige kann manipuliert werden.)
      Beispiel : Absenderangabe "Franz", Absenderadresse "hacker@abc.xyz"
    - Durch Manipulation mittels Schadprogrammen können diese von befallenen Computern automatisch verbreitet werden.
      Dies ist das Erfolgsrezept von Viren & Co. :
      Sie nisten sich in fremde Computer ein und versenden sich automatisch an alle Adressen, die im Adreßbuch stehen.
    Sie können sich im Zweifel auch auf ältere Kommunikationsmittel besinnen. Rufen Sie im Zweifel besser einen Ihnen bekannten (angeblichen) Absender einfach an und fragen nach, ob und was für eine Datei er/sie Ihnen geschickt hat.
    Um Mißverständnisse und Nachfragen zu vermeiden, ist es sinnvoll, Dateien nicht unaufgefordert zu verschicken und dem Empfänger den Versand von Dateien vorher anzukündigen. Vor allem gehört es zum guten Ton ("Netikette"), nicht unaufgefordert Dateien, insbesondere nicht in nennenswerter Größe (ca. 1 MB oder größer), zu versenden, solange man zum Empfänger keine Beziehungen unterhält und sich mit ihm über eine bestimmte Verfahrensweise verständigt hat.
     
  • Sicherheitseinstellungen eMail-Programm
    Nutzen Sie die verfügbaren Sicherheitsoptionen Ihres eMail-Programms.
    Um etwa die Ausführung möglicherweise schädlicher Skripte zu verhindern, stellen Sie zum Beispiel in Microsoft Outlook bzw. Outlook Express die Optionen wie folgt ein :
    -> Extras -> Optionen -> Sicherheit -> Sicherheitszone : Eingeschränkte Sites  (weitere Einstellungen möglich)
     
  • Datensicherung eMail
    Ein besseres eMail-Programm ermöglicht die einfache Archivierung (Sicherung) Ihrer eMails mit allen Ordnern und Verzeichnissen an einem Ort Ihrer Wahl. So bietet die Vollversion Microsoft Outlook gegenüber der Freeware-Version Microsoft Outlook Express neben vielen weiteren nützlichen Funktionen auch die Archivierung und AutoArchivierung an.
    Am besten, Sie geben unter Extras, Optionen usw. einen Speicherort (eigenes Verzeichnis / Ordner) an, den Sie leicht finden und in weitere Maßnahmen zur Datensicherung einbeziehen.
     
  • "Catch-All"-Funktion von Mailboxen meiden
    Häufig bieten Webhoster und Provider für Mailboxen eine sog. "Catch-All"-Funktion an, die möglicherweise auch standardmäßig aktiviert ist. Diese Funktion bewirkt, daß im eMail-Postfach Ihrer Domain ALLE eMails landen, die an Ihre Domain adressiert sind, gleichgültig, was vor dem @IhreDomain steht. So erreichen Sie zwar auch möglicherweise gewünschte eMails, die z.B. einen Tippfehler in der eMail-Adresse (vor dem @-Zeichen) haben. Sie handeln sich jedoch gleich 2 erhebliche Nachteile ein :
    1. Sie sind angeblich Empfänger
    Werbe-eMails erreichen Sie auch dann, wenn es bei Ihnen diese eMail-Adresse gar nicht gibt. So werden Sie von unseriösen Werbe-Versendern auch dann belästigt, wenn diese keine Ihrer richtigen eMail-Adressen haben, aber nach dem Zufalls-Prinzip Werbung an Tausende oder Millionen möglicher eMail-Adressen versenden.
    2. Sie sind angeblich Absender
    Werden von unbefugten Personen eMails mit gefälschtem Absender versendet, werden etwa unter Angabe Ihrer eMail-Adresse (als Absender) oder unter Verwendung Ihrer Domain-Bezeichnung in Verbindung mit Phantasie-eMail-Adressen (z.B. support@IhreDomain) Werbe-eMails oder Schad-eMails verschickt, landen in Ihrem Postfach alle Fehlermeldungen und Protest-eMails, als wären SIE der Absender. Die Folge sind volle Postfächer, lange Verbindungszeiten und unnötige Verbindungskosten, Aufwand an Zeit und Nerven für das Sortieren der eMails UND die Gefahr von Infektionen, weil Sie oft verseuchte eMails mit Schad-Funktionen "zurück"erhalten, die nicht zugestellt werden konnten.
     
  • Filter gegen eMail-Werbung
    Nutzen Sie ein effektives Filterprogramm, das unerwünschte Werbe-eMails abwehrt oder wenigstens automatisch aussortiert.
    Empfehlenswert ist beispielsweise das kostenlose SpamPal (www.SpamPal.de). Wie jede Sicherheits-Software (z.B. AntiVirus, Firewall, Werbeblocker) macht zwar die Einrichtung (Installation und Konfiguration) etwas Mühe, wird aber mit sehr effektivem Schutz belohnt, so daß Sie künftig in Sachen eMail-Werbung weniger Aufwand betreiben müssen.
    Praxistips :
    Lassen Sie die Werbe-eMails besser nicht automatisch löschen, sondern in einen speziellen SPAM-eMail-Ordner aussortieren. Vor dem Löschen sollten Sie die dorthin aussortierten eMails gelegentlich durchsehen, denn bis der Filter mit der Zeit einigermaßen "passend" konfiguriert ist, werden auch einige "echte" eMails aussortiert. Sie können nie ganz sicher sein, daß nur unerwünschte eMails aussortiert werden.
     
  • Sicherheitseinstellungen Browser
    Nutzen Sie die verfügbaren Sicherheitsoptionen Ihres Browsers.
    Um etwa die Ausführung möglicherweise schädlicher Skripte zu verhindern, stellen Sie zum Beispiel in Microsoft Internet Explorer die Optionen wie folgt ein :
    -> Extras -> InternetOptionen -> Sicherheit -> Sicherheitszone : bei Einstellung Internet : Sicherheitszone "Mittel" oder "Hoch"  (weitere Einstellungen möglich)
     
  • Anti-Virus
    Benutzen Sie ein aktuelles Anti-Viren-Programm und laden Sie regelmäßig (möglichst automatisch) die vom Hersteller angebotenen Programm- und Viren-Updates herunter, damit die Informationen zur Virensuche stets auf dem möglichst aktuellen Stand sind. So steigen Ihre Chancen, auch neuere Viren und andere Schadprogramme zu finden und unschädlich zu machen.
    Aktuelle Programme prüfen automatisch auch die Dateien, die an eMails angehängt sind (wohlgemerkt: ohne sie zu öffnen !). Trotzdem sollte man die erwähnten Grundregeln auf keinen Fall außer acht lassen.
     
  • Schutz vor 0190-/0900-Dialern
    Dialer sind Einwahlprogramme, die eine Verbindung mit oft sündhaften, in jedem Fall aber teuren "Servicerufnummern" mit der Vorwahl 0190 oder 0900 herstellen. Der tatsächlich oder angeblich erbrachte Service wird dem Inhaber des Telefonanschlusses dann via Telefonrechnung in Rechnung gestellt - oft mehrere hundert Euro. Die Herstellung solch teurer Verbindungen liegt jedoch bei weitem nicht immer in der Absicht des Computernutzers. Häufig werden der Dialer und die teure Verbindung dem Nutzer unbeabsichtigt und oft sogar unbemerkt "untergejubelt".
    Deshalb folgende Vorschläge :
    *  Lassen Sie für Ihren Telefonanschluß die Vorwahlen 0190 und 0900 sperren, wenn Sie diese Vorwahlen nicht unbedingt benötigen.
    *  Lassen Sie für Ihren Telefonanschluß und/oder Ihren Internet-Zugang ein monatliches Kostenlimit (Höchstbetrag) einrichten.
       Auch nach Erreichen des Limits bleibt ein Telefonanschluß weiterhin erreichbar.
       Den Anschluß bei Erreichen des Limits für Anrufe nach draußen zu blockieren, ist allerdings speziell bei beruflich / geschäftlich genutzten Telefonanschlüssen problematisch, so daß das Limit nicht zu knapp gewählt werden sollte.
    *  Vorsicht vor zwielichtigen Internet-Seiten, z.B. Erotik-Seiten und Hacker-Seiten.
       Mit jedem harmlos aussehenden Link kann ein Dialer verbunden sein.
       Werbebanner-Grafiken und andere Links sind bekannlich oft wie Software-Meldungen oder Befehlsschaltflächen gestaltet, um Aufmerksamkeit zu erregen..
       So sind oft auch Beschriftungen wie "Abbrechen" oder "Schließen" Bestandteil der verlinkten Grafik.
       Selbst das Kreuz (X) oben rechts zum Schließen eines (angeblichen) Fensters könnte Bestandteil der Grafik sein und eine Schadfunktion aktivieren.
    *  Lassen Sie nervende und möglicherweise schädliche PopUp-Fenster (die sich unaufgefordert öffnen) von geeigneter Software blockieren.
       So werden Sie etliche dieser Fenster erst gar nicht zu sehen bekommen.
     
  • Windows Nachrichtendienst (Messenger) abschalten
    Windows enthält die Funktion "Nachrichtendienst", die Netzwerk-Administratoren erlaubt, Meldungen an die Rechner der Netzwerk-Teilnehmer zu versenden: Bei einer Verbindung zum Netzwerk öffnet sich dann ein Windows-Fenster mit Informationen. Leider wird diese Funktion inzwischen auch über das Internet für Werbung und Betrugsversuche (z.B. Dialer) verwendet.
    Falls der Windows Nachrichtendienst standardmäßig aktiviert ist, empfiehlt sich die manuelle Deaktivierung.
    Bei Windows 2000 :
    Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste > Nachrichtendienst > Starttyp: "Deaktiviert" + "Übernehmen" + "OK"
    Bei Windows XP :
    Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Verwaltung > Computerverwaltung > Dienste und Anwendungen > Dienste > Nachrichtendienst > Starttyp: "Deaktiviert" + "Beenden"
     
  • Nicht überstürzt handeln
    Handeln Sie bei Virenverdacht nicht überstürzt. Häufig entstehen Datenverluste und Schäden erst durch unbedachte Aktivitäten des Benutzers und nicht durch wirkliche oder vermeintliche Angriffe.
    Die einzige Regel, die immer richtig sein dürfte :
    Bei verdächtigen Online-Verbindungen sofort die Verbindung kappen.
    Dies gilt insbesondere, wenn der Computer von sich aus (ohne Zutun des Benutzers) eine Internet-Verbindung herstellt oder Daten überträgt.
    Von Vorteil sind externe Modems und externe ISDN-Adapter, da man durch deren Kontrolleuchten und Lautsprecher einen Überblick über den Status der Onlineverbindung hat und über deren Schalter eine Online-Verbindung schnell und einfach beenden kann, auch wenn der Computer auf Befehle nicht mehr reagieren sollte. Bei internen Modems oder ISDN (Steckkarte im PC) ziehen Sie "einfach" die Telekommunikationsleitung aus der Steckkarte oder der Telefondose.
    Praktisch ist auch eine Online-Statusanzeige in Form eines Tray-Symbols (wird auf dem Bildschirm unten rechts bei der Uhr angezeigt), die anzeigt, ob der Computer im Moment Daten überträgt oder empfängt, z.B. bei der Freeware-/Shareware-Firewall "ZoneAlarm".
     
  • Vorsicht vor History, Verläufen und Protokolldateien
    Protokolldateien wie die History- bzw. Verlaufsdatei von Internet-Browsern erhöhen zwar zuweilen den Komfort, erhöhen jedoch das Sicherheitsrisiko.
    Wenn Sie vermeiden wollen, daß Andere etwa Ihre Internet-Surf-Gewohnheiten gar zu einfach nachvollziehen können, deaktivieren Sie solche Funktionen. Stellen Sie die Funktion History bzw. Verlauf Ihres Internet-Browsers auf 0 (Null) Tage ein.
    Löschen Sie gelegentlich die temporären Dateien, die sich etwa bei Internet-Besuchen angesammelt haben, im Browser (bei MS Internet Explorer: Extras > Internetoptionen > Allgemein > Temporäre Internetdateien), über das Windows-Systemprogramm "Datenträgerbereinigung" oder über Tools wie Norton Utilities.
    Außerdem sollten Sie gelegentlich im MS Internet Explorer den Verlauf der Auto-Vervollständigen-Funktion für Formulare über > Extras > Internetoptionen > Inhalte > AutoVervollständigen löschen.
    Schließlich sollte die Speichergröße für temporäre Internetdateien nicht gar zu reichlich eingestellt sein (siehe Optionen des Browsers).
     
  • Automatische Speicherung Dokumente
    Richten Sie die Optionen Ihrer Anwendungsprogramme so ein, daß die bearbeiteten Dokumente in kurzen Abständen automatisch gesichert werden, z.B. Dukumente in MS Word oder MS Excel oder eMails in MS Outlook.
    Bei einem Systemabsturz oder Systemausfall
    zum Beispiel bei einer Spannungsschwankung des Stromnetzes oder bei Auslösen des Überspannungsfilters gehen sonst die gerade bearbeiteten Dateien und Dokumente ganz oder zumindest deren Änderungen seit der letzten Speicherung verloren.
     
  • Vorsicht bei Freeware + Shareware
    Seien Sie sich der Gefahren bewußt, die Sie mit dem Einsatz von Software aus relativ unbekannten Quellen eingehen.
    Freeware (kostenlose Software) oder Shareware (kostengünstige Software) kann (je nach Qualität der Programmierung) die Betriebssicherheit Ihres Computersystems gefährden und zum Beispiel zu "Abstürzen" und Datenverlusten führen.
    Im schlimmsten Fall (dessen Eintreten man in den seltensten Fällen bemerkt) beinhaltet die Software nach dem Prinzip des bekannten "Trojanischen Pferdes" neben einer Nutz-Funktion (mit der der Nutzer geködert und zum Einsatz der Software veranlaßt wird) auch eine Schad-Funktion, mit der der Anbieter der Software seine eigentlichen Ziele verfolgt, zum Beispiel Ausspähen und Übertragen vertraulicher Daten.
    Damit soll nicht gesagt werden, daß Freeware oder Shareware von sich aus schlecht sind. Viele dieser Programme ergänzen die Software bekannter Hersteller um nützliche Funktionen oder merzen manche von deren Fehlern aus. Zuweilen können mit solcher Software auch Aufgaben erledigt werden, für die es von etablierten Herstellern noch gar keine Lösungen gibt.
    Kostenlos oder günstig wird die Software in der Regel dann angeboten, wenn der Anbieter seine Software schnell bekanntmachen und dann mit dem Verkauf der Vollversion und/oder an Unternehmen das eigentliche Geld verdienen will. Dafür ist Free- oder Shareware häufig in der Nutzungsdauer, im Funktionsumfang oder auf die private Nutzung beschränkt.
    Bekanntes Beispiel für Freeware ist etwa der Werbeblocker WebWasher von der WebWasher AG - einer Siemens-Tochter und damit wohl unverdächtig. Die Software ist für den privaten Gebrauch kostenlos (www.webwasher.com) und blockiert zum Beispiel Werbebanner, PopUp-Fenster und Cookies.
    Wenn Sie einmal Freeware suchen, hat sich folgende Vorgehensweise bewährt :
    Eine Suchmaschine aufrufen (sehr gut + übersichtlich z.B. www.google.de), dann als Suchbegriffe eingeben : "Programmname Download".
    So müßten Ihnen als Suchergebnis genügend Internet-Seiten angezeigt werden, die eine Möglichkeit zum Download anbieten oder weitere Fundstellen (z.B. Download-Seite des Herstellers) angeben.
     
  • "Never change a running system"
    Ein geflügeltes Wort unter Computernutzern ist der Rat "Verändere nie ein funktionierendes System !" ("Never change a running system !").
    Angesichts der rasant fortschreitenden technischen Entwicklung bei Hard- und Software ist diese Empfehlung zwar ein (relativ) "frommer Wunsch", also schwer durchzuhalten.
    Aber :
    Die Empfehlung weist (zutreffend) darauf hin, daß man mit jeder Änderung an Hardware oder Software das Risiko eingeht, ein funktionierendes Computersystem außer Gefecht zu setzen.
    Ausfälle der Computeranlage, Datenverluste oder Datendiebstahl können jedoch insbesondere bei Firmen, Selbständigen und dergleichen buchstäblich existenzbedrohend sein.
    Das ist auch der Grund, warum in Computernetzwerken der Normal-Nutzer in aller Regel nur sehr eingeschränkte Zugriffsrechte auf die Konfiguration hat, zum Beispiel nur auf genau definierte Datenbereiche und Funktionen zugreifen kann und eben nicht nach Belieben Software installieren kann. Das ist auch das Problem bei "Moorhuhn & Co.": Es ist nicht nur die Frage, was ein Mitarbeiter in seiner bezahlten Arbeitszeit tut, sondern es kann die Existenz einer Firma und damit von Arbeitgeber und Arbeitsplatz gefährden, wenn Rechner, Netzwerk und Daten in Gefahr gebracht werden.
    Deshalb folgende Empfehlung :
    Überlegen Sie sich insbesondere bei Software gut, ob Sie wirklich das Risiko eingehen wollen, können und dürfen, das etwa mit Test-Installationen von Spielen, Freeware, Shareware usw. verbunden ist. Mit derlei Experimenten hat auch schon so mancher Junior seinem Vater viel Freude bereitet ....
    Sichern Sie möglichst häufig - insbesondere vor Änderungen an Hard- oder Software - die Systemkonfiguration und die Daten, beispielsweise durch eine Imaging-Software, etwa PowerQuest DriveImage oder Symantec Norton Ghost.

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