F
Festgeld
Anlageform. Ein Kreditinstitut (Bank oder
Sparkasse) nimmt bei Kunden bzw. Anlegern einen
Kredit auf, der mit einer Kündigungsfrist von
beispielsweise 1 bis 5 Jahren kündbar ist. Der
Anleger kann jederzeit kündigen (auch gleich bei
Abschluß des Vertrages) oder auch von vornherein
eine bestimmte Laufzeit des Vertrages (ohne
automatische Verlängerung) vereinbaren und
erhält den Betrag nach Ablauf der vereinbarten
Frist zurück.
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FID
siehe Firmendirektversicherung.
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Fiktive Abrechnung
Ebenso wie bei anderen Schadensarten hat der
Geschädigte auch bei
Kraftfahrzeug-Haftpflichtschäden die Möglichkeit
einer sog. fiktiven Abrechnung. Schadensersatz
wird wie üblich aufgrund der nachgewiesenen
Schadenshöhe gezahlt, allerdings wird der
Nachweis nicht durch eine Reparaturrechnung,
sondern lediglich durch einen Kostenvoranschlag
oder ein Gutachten geführt.
Der Geschädigte ist berechtigt, mit
seiner geschädigten Sache beliebig zu verfahren,
z.B. die Sache unrepariert weiterzubenutzen und
den erhaltenen Schadensersatz beliebig zu
verwenden (z.B. als Rücklage für die Anschaffung
des nächsten Fahrzeugs). Rechtlich ist die
fiktive Abrechnung vollkommen korrekt. Auch bei
dieser Art der Schadensabwicklung erhält der
Geschädigte lediglich seinen tatsächlichen
Schaden ersetzt, denn die geschädigte Sache ist
durch den festgestellten Schaden entsprechend
weniger wert.
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Firmendirektversicherung (FID)
Steuerbegünstigte oder steuerfreie Zuwendungen
des Arbeitgebers an Arbeitnehmer in Form von
Übernahme der Beiträge für bestimmte
Versicherungsverträge, die vom Arbeitgeber
für seine Mitarbeiter abgeschlossen werden.
Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber
(zum Beispiel eine Firma). Der Arbeitgeber
trägt die Kosten und kann diese als
Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Der
Arbeitnehmer hat keine Kosten, sondern
profitiert über diesen indirekten Weg (bei dem
ihn die Firma direkt versichert), indem ihm je
nach Gestaltung bis zu 100 % der Zuwendungen des
Arbeitgebers zugute kommen. Bei der üblichen
Auszahlung von Lohn kommen von den Aufwendungen
des Arbeitgebers nur etwa 40 bis 50 % beim
Arbeitnehmer an ! Gegenüber der Auszahlung des
gleichen Betrages als Barlohn werden somit in
erheblichem Umfang Steuern und Abgaben /
Lohnnebenkosten gespart.
Dieses Konzept fördert die Motivation
der Mitarbeiter und ihre Verbundenheit mit dem
Betrieb.
Ein weiterer Vorzug
der neuen Unterstützungskasse für den
Arbeitgeber :
Scheidet ein Mitarbeiter vor Ablauf
einer bestimmten Zeit aus der Firma aus, fließt
das gezahlte Geld zurück.
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Fonds
Vermögensmasse einer Vielzahl von
Kapitalanlegern, die durch eine
Kapitalanlagegesellschaft verwaltet wird.
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Fondssparen
Ratenweiser Erwerb von Anteilen an einem
Fondsvermögen, das von einer
Kapitalanlagegesellschaft investiert und
verwaltet wird. Für Kleinanleger, die statt eine
größere Anlagesumme auf einmal zu investieren,
ihr Kapital in Raten aufbringen wollen oder
müssen, wurde das Fondssparen entwickelt. Dabei
zahlt der Anleger monatlich einen bestimmten
Betrag (meist mindestens Euro 50,-) ein und von
diesem Betrag werden jeweils so viele
Fondsanteile erworben, wie es der Betrag zum
aktuellen Kurs zuläßt. Das Risiko wird dabei
relativ gut verteilt, da tendentiell wenige
Käufe bei hohen Kursen in manchen Monaten durch
mehr Käufe bei niedrigeren Kursen ausgeglichen
werden (cost-average-effect). Weiterhin erhält
der Kleinanleger Zugang zu einer Anlageform, die
für ihn oft wegen der Mindestanlagesummen nicht
erreichbar wäre und er verteilt sein Risiko, wie
es bei Anlagen in dieser Größenordnung sonst
nicht möglich wäre.
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Freistellungsauftrag
Auftrag an ein Kreditinstitut, die Freistellung
der Kapitalerträge von der Besteuerung zu
veranlassen. Der Freibetrag beträgt ab dem Jahr
2004 für Einzelpersonen Euro 1.421,00 und für
Ehepaare zusammen Euro 2.842,00. In diesen
Beträgen sind je Person Euro 51,00
Werbungskostenpauschale enthalten, mit denen
sich der Fiskus an den Kosten der Kapitalanlage
beteiligt. Es können jedoch auch höhere
Werbungskosten geltendgemacht werden, wenn sie
nachgewiesen werden können. Um den Freibetrag zu
nutzen und den Abzug der Kapitalertragssteuer
durch das Kreditinstitut zu vermeiden, sollte
für jedes Konto oder Depot, bei dem
Kapitalerträge anfallen, ein
Freistellungsauftrag erteilt werden.
Zu beachten: Alle Freistellungsaufträge
zusammen dürfen nicht mehr als den Freibetrag
ausmachen. Der Anleger sollte also die Aufträge
recht genau nach den erwarteten Erträgen
verteilen, kann die Aufträge jedoch jederzeit
beliebig kostenlos ändern. Um bei mehreren
Konten und Depots den Überblick zu behalten, hat
sich die Erstellung einer kleinen Übersicht
bewährt.
Sollten wegen nicht ausreichender Höhe
eines Freistellungsauftrages von den Erträgen
Steuern einbehalten worden sein, werden diese
nach Abgabe der Einkommenssteuererklärung
erstattet, falls der Gesamtbetrag der
Kapitaleinkünfte unterhalb des Freibetrages
liegt.
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