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Haftpflichtversicherung
Nach dem Bürgerlichen
Gesetzbuch haftet man für Schäden, die man jemand anderem schuldhaft
(fahrlässig oder vorsätzlich) zugefügt hat - und dies unbegrenzt. Für die Kosten von
fahrlässig (d.h. versehentlich) verursachten Schäden kommt eine
abgeschlossene Haftpflichtversicherung auf.
Da in unglücklichen Fällen ein Schaden in Millionenhöhe entstehen kann
und in so einem Fall der finanzielle Ruin droht, sollte eine
Haftpflichtversicherung zur "Grundausstattung" gehören.
Haftpflichtversicherungen gibt es z.B. als private
Haftpflichtversicherung für Privatpersonen, als Betriebshaftpflichtversicherung
für Selbständige/Freiberufler/Gewerbetreibende, als Tierhalterhaftpflichtversicherung,
als Gebäudeeigentümerhaftpflichtversicherung (bei nicht selbst
bewohnten Immobilien) und als Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung
(gesetzlich vorgeschrieben).
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Hausratversicherung
Sachversicherung, die den
finanziellen Schaden durch Schäden und Verlust am Hausrat (z.B. Einbruch,
Vandalismus) des Versicherungsnehmers trägt. Wichtig ist die richtige Wahl
der Versicherungssumme. Wird die Versicherungssumme höher als der
Wert des Hausrats gewählt (Überversicherung), ist der Versicherungsbeitrag
möglicherweise höher als nötig und wird zuweilen von Versicherungskunden
mit betrügerischer Absicht vereinbart. Wird die Versicherungssumme niedriger als der Wert des
Hausrats gewählt, ist der Versicherungsbeitrag zwar oft niedriger, jedoch
erhält man im Schadenfall nur einen entsprechend geringeren Teil seines
Schadens ersetzt (Unterversicherung).
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Hausse
Anhaltende Aufwärtsentwicklung der Börsenkurse
("Börsen-Boom").
Wegen ansteigender Kurse wächst die Zuversicht der Anleger, an der Börse
Geld durch Kursgewinne verdienen zu können. Neue Käufer und neues Geld
kommen hinzu. Die Nachfrage und die Kurse nehmen zu. Wertpapiere werden in
Erwartung (weiter) steigender Kurse gekauft. Nachfrage und Kurse nehmen
weiter zu (ähnlich einer Lawine). "Die
Hausse nährt die Hausse."
Wenn die Börse in aller Munde ist und (fast) jeder sich an der Börse
engagiert hat ("Dienstmädchen-Hausse"), fehlt das Geld für
weiter steigende Kurse. Die Kurse stagnieren. Spätestens jetzt werden
durch Verkauf "Gewinne realisiert" und der Kursverfall
eingeleitet (>> siehe Baisse).
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HBCI
Abkürzung für Home Banking
Computer Interface.
Moderner Schnittstellenstandard für Homebanking und -broking. Anders als
beim PIN-TAN-Verfahren werden keine Listen mit Einmal-Codes für jede
einzelne Transaktion benötigt, sondern eine Signatur-Karte (Code-Karte mit
Prozessor-Chip ähnlich Telefonkarten und Geldkarten), ein entsprechender
Kartenleser und -schreiber und eine PIN. Das Verfahren ist komfortabel, da keine
TANs benötigt werden, und gilt als besonders sicher, da keine TANs
ausspioniert werden können.
HBCI bieten z.B. Commerzbank und Deutsche Bank.
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Homebanking
Verwaltung von Konten und Depots
per Telefon, Computer und Internet. Aktuelle technische Verfahren sind PIN-TAN und HBCI (moderner).
Beim Homebanking sparen Kunden Wege zur Bank und meist auch Kosten, wenn die
Bank Homebanking-Aufträge bei den Preisen bevorzugt. Direktbanken arbeiten
sogar fast ausschließlich mit Homebanking.
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Hypothek
Sicherungsmittel, das dem
Gläubiger das Recht einräumt, bei Nichterfüllung der
Zahlungsverpflichtungen in das Sicherungsmittel - bei Hypotheken eine
Immobilie - zu vollstrecken (z.B. Zwangsversteigerung).
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Hypothekenkredit
Kredit (juristisch: Darlehen),
der durch Einräumung eines Sicherungsrechts an einer Immobilie (Haus
und/oder Grundstück abgesichert wird (siehe auch Lombardkredit). Die
Bezeichnung leitet sich von der Hypothek als Sicherungsmittel ab, die dem
Gläubiger das Recht einräumt, bei Nichterfüllung der
Zahlungsverpflichtungen in das Sicherungsmittel zu vollstrecken (z.B.
Zwangsversteigerung). Da das Bestehen der Hypothek vom Bestehen der
gesicherten Forderung abhängig ist ("Akzessorietät der
Hypothek") sind Banken und Versicherungen dazu übergegangen, die
Grundschuld als Sicherungsmittel zu verwenden
("Grundschulddarlehen").
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