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I

IBAN

International Bank Account Number.
Spezielle, internationale Kontonummer für den internationalen Zahlungsverkehr.
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Index

Rechnerisch ermittelter Zahlenwert, durch den möglichst genau ein Marktsegment abgebildet werden soll. Beispielsweise sind im deutschen Aktienindex DAX® die 30 größten (an der Börse notierten) deutschen Unternehmen enthalten. Allerdings werden die Aktien der enthaltenen Unternehmen nicht gleichgewichtig berücksichtigt, sondern unterschiedlich, je nach Markkapitalisierung der Unternehmen, einbezogen. So wird ein Unternehmen, das mit einem höheren Wert an der Börse gehandelt wird, weil es mit mehr Aktien und/oder höheren Kursen vertreten ist, entsprechend höher gewichtet.
In Indizes werden automatisch die Dividendenzahlungen usw. berücksichtigt, nicht aber Kosten und Steuern. Regelmäßig werden Indizes überprüft und erforderlichenfalls in Ihrer Zusammensetzung geändert. So wurde die Deutsche Telekom AG mit ihrem Börsengang in den DAX® aufgenommen und verdrängte ein anderes Unternehmen.
Indizes (so lautet die Mehrzahl) sollen den Marktteilnehmern helfen, Zustand (Verfassung) und Richtung (Tendenz) des jeweiligen Marktsegmentes besser beurteilen zu können. Außerdem sind Indizes die rechnerische Basis für einige Produkte des Finanzmarktes wie etwa von Indexzertifikaten. Schließlich gibt es sogar Fonds, deren Portofolio nicht aktiv gemanaged, sondern in der Zusammenstellung an einem Index ausgerichtet wird (Index-Fonds).
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Indexfonds

Vermögensmasse einer Vielzahl von Geldanlegern, die von einer Kapitalanlagegesellschaft in Aktien entsprechend deren Verteilung und Gewichtung in einem bestimmten Index investiert wird, um dabei Gewinne zu erwirtschaften. So setzt sich ein DAX-Indexfonds aus den 30 Titeln des DAX zusammen, der Fonds beteiligt sich also an den 30 im DAX vertretenen Unternehmen in dem Verhältnis, in dem diese im DAX enthalten sind. Die Brutto-Wertentwicklung des gewählten Indexfonds entspricht (relativ) genau der des jeweiligen Index.
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Indexzertifikate

Wertpapiere, deren Wertentwicklung sich an der Entwicklung eines Indizes (z.B. DAX oder MDAX) orientiert. Bei Kauf zahlt der Anleger den angegebenen Anteil im festgelegten Verhältnis zum jeweiligen Indexstand, z.B. bei DAX von 6.000 Punkten und Verhältnis von 1:20 = Euro 300,-. Entsprechendes gilt beim Verkauf.
Zu beachten ist jedoch, daß in der Regel die herausgebende Firma einen Höchststand festlegt (Deckelung), so daß der Anleger bei besonders großem Anstieg des Index (etwa DAX über 8.000 Punkte) nicht partizipiert (also nicht beteiligt wird).
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Inflation

Phase steigender Preise und Geldentwertung. Sinkender Geldwert äußert sich durch steigende Preise und damit steigende Lebenshaltungskosten - man kann immer weniger für sein Geld kaufen ("Kaufkraftschwund").
Auf der einen Seite verursacht Geldentwertung (z.B. Erhöhung der umlaufenden Geldmenge durch niedrige Kreditzinsen der Zentralbank oder durch Geldschöpfung, etwa Druck neuer Banknoten durch die Notenbank) steigende Preise. Auf der anderen Seite wird (umgekehrt) durch steigende Preise eine Geldentwertung und damit Inflation bewirkt. Zwischen Preisen und Geldwert besteht also eine Wechselwirkung, in der jede Seite für die andere Verursacher und Betroffener zugleich ist.
Bekanntestes historisches Beispiel: Hohe Staatsschulden nach dem 1. Weltkrieg und Ausgabe zu vieler neuer Banknoten bewirkten eine extreme Inflation ("Hyperinflation") um das Jahr 1923.
Allerdings: Eine gemäßigte Inflation ist für Wirtschaft und Konjunktur besser als eine Deflation, bedeutet sie doch eine genügende Geldversorgung der Wirtschaft, relativ hohe Produktion (Angebot und Beschäftigungsquote), Nachfrage und nennenswerte Investitionen.
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Insider

Beteiligter, Mitglied einer Gruppe. Kenner interner Gegebenheiten (z.B. Manager eines Unternehmens).
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Insidergeschäfte

Verbotene Geschäfte von Insidern oder diesen nahestehenden Personen, mit denen sich diese durch Nutzung ihrer speziellen Kenntnis etwa der wirtschaftlichen Situation insbesondere ihres Unternehmens (z.B. Finanzlage, Auftragslage) gegenüber anderen Marktteilnehmern unerlaubt Vorteile verschaffen.
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Insolvenz

Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung. Schulden werden nicht durch Vermögen gedeckt.
Ergibt sich z.B. häufig bei Unternehmen, wenn trotz (und wegen) hohem Bestand an offenen Forderungen für bereits erbrachte Leistungen ("Außenstände") die eigenen Verbindlichkeiten nicht beglichen werden können.
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Investition

auch: Investment, Anlage, wirtschaftliche Betätigung, wirtschaftliches/finanzielles Engagement.
Eine Investition ist ein Engagement für ein wirtschaftliches Ziel. Ressourcen (vor allem Geld) werden eingesetzt, um Einnahmen / Einkünfte / Gewinne zu erzielen – zum Lebensunterhalt, zur finanziellen Absicherung (etwa des Lebensabends) und/oder zur Vermögensbildung.
Eine Investition ist im Allgemeinen relativ leicht von Konsum zu unterscheiden. Während Konsum der Befriedigung von Bedürfnissen dient (z.B. Ernährung, Kleidung, Wohnen, Freizeit, Urlaub), dient Investition der Erhaltung und Vermehrung von Ressourcen – in der Regel Geld.
Die umgangssprachliche Formulierung, ein günstiges Angebot (z.B. Kauf eines Konsumartikels zum "Freundschaftspreis") sei eine gute Investition, ist also falsch. Nur selten gibt es Überschneidungen. Ein Kraftfahrzeug etwa ist selten eine Investition, denn die durch Anschaffung, Wertverlust und Folgekosten entstehenden finanziellen Verluste lassen sich nur als Investition betrachten, wenn diesen Ausgaben ein höherer wirtschaftlicher Nutzen gegenübersteht, etwa wenn ein Unternehmen ein Fahrzeug als Arbeitsmittel einsetzt.
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